News

17.10.2016

Premiere von Slackline Abenteuer "In Between Boundaries"

Slackline-Profi Alexander Schulz balanciert konzentriert auf einem schmalen Seil über der tosenden Nordsee, immer i

13.05.2015

Longline Weltrekord in China - 610m

Am 9. Mai 2015 hat sich Alex mit der Überquerung einer 610m langen Slackline in der inneren Mongolei (China) den dr

07.12.2014

Highline Weltrekord in China - 375m

Während seiner Slackline Reise nach China ist es Alexander Schulz gelungen, eine 375m lange Highline zu b

14.08.2014

Waterline Weltrekord auf Helgoland

Alex lief heute (14.8.14) eine 271m lange Slackline über dem Helgoländer Hafenbecken und stellte damit ei

05.08.2014

3. Slackline Festival im LIVINGROOM Hochkönig presented by Raiffeisen Club

Vom 15.08.14 bis zum 17.08.14 findet zum dritten Mal das legendäre Slackline Festival im  LIVINGROOM Hochkönig

21.07.2014

Seilbahn Highline an der Zugspitze

Am Donnerstag, 17.7.2014, konnten wir nach endloser Planung und Organisation ein ganz spezielles Projekt realisier

Kühlturm Highline

(C) Jan Fassbender
(C) Jan Fassbender
(C) Jan Fassbender
(C) Jan Fassbender
(C) Jan Fassbender
(C) Jan Fassbender
(C) Jan Fassbender
(C) Jan Fassbender
(C) Jan Fassbender
(C) Jan Fassbender
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski
(C) Johannes Olszewski

Bilder von Jan Fassbender (www.janfassbender.de) und Johannes Olszewski

 

Die Story aus dem deutschen Outdoormagazin RAUS! (www.rausmagazin.de) über die Highline im Kühlturm:

 

Es sind die senkrechten Strukturen, die nach oben ziehende Architektur, die den Highliner Johannes

Olszewski faszinieren. Das Setzen einer urbanen Line inmitten einer der hässlichsten Städte

Europas wird für ihn und sein Team zur Nervensache. Sieben Nächte Schweiß, Staub und Stress für

den einen Moment auf 2,54 Zentimeter breiten Gurtband.



„Das Projekt Kühlturm ist gescheitert. Wenn du dies hier liest, weißt du, das wir etwas wirklich

krasses geplant hatten.“ So oder so ähnlich lautet der Text auf der Postkarte, die Johannes, Armin

und Mirko mit einem gigantischen Heliumluftballon in den Himmel eines Aprilabends steigen

lassen. Sie sitzen auf einem Kohleberg, vor ihnen die untergehende Sonne, um sie herum die

leuchtenden Backsteinfassaden eines riesigen Industriearreals, in ihnen eine dicke Portion

Frustration. Und jede Menge Staub. „Diese unfassbar hässliche Stadt strahlte in diesem Moment

etwas eigentümliches aus, etwas ästhetisches. Sie hatte mit all ihren Fabrikhallen und Kühltürmen

plötzlich ein schönes und einzigartiges Flair. Es war eine so friedliche Stimmung. Und wir schauten

dem Ballon hinterher. Wir wussten, dass wir ebenso davonziehen mussten.“

Der Moment dort auf dem Kohleberg inmitten einer der hässlichsten Städte Europas markiert für

Johannes das Ende seiner skurrilen Idee. Vier Nächte schuftet der Münchner zuvor gemeinsam mit

seinen Freunden und Partnern vom deutschen Slacklinelabel One Inch Dreams in einem 60 Meter

hohen Kühlturm dafür, eine der spektakulärsten urbanen Highlines zu installieren. Tagsüber

schlafen sie in einem, wie Johannes sagt, „abgeranzten Ein-Sterne-Hotel am Rande der Stadt, wo

sich Gäste mit Prostituierten vergnügen und das Essen unterirdisch ist“. Nacht für Nacht schleichen

sie sich dann an der bewachten Pforte der Industrieanlage vorbei, steigen in den Kühlturm ein. „Die

Atmosphäre dort war unglaublich. Es gab eine wahnsinnige Akustik, alles, was wir von uns gaben,

hallte von den Wänden zurück. Wir fühlten uns leicht melancholisch, waren auf Entdeckungsreise.

Es gab einen morschen, knarzenden Holzsteg, das Knarzen hallte von den Wänden zurück. Die

Geräusche der Industrieanlage waren in der Ferne zu hören. Und aus dem Stahlbeton der

Seitenwände ragten die Eisenlamellen, die im Licht unserer Stirnlampen skurrile Schatten warfen“,

erinnert sich der 21-Jährige. Der Heliumballon sollte sie eigentlich nach oben an den Rand des

Kühlturms befördern, um dort die Fixpunkte der Highline einzurichten. Die Schlepperei der 120-

Kilo-Heliumflasche und die scharfkantigen Turmwände halten sie jedoch von dem waghalsigen

Manöver ab. Stattdessen klettern sie die Innenfassade hinauf. Auf den ersten 40 Metern ist die Wand

stark überhängend, mit einer Neigung von rund 15 Grad. Johannes klebt sich große

Zimmermannsnägel als seitliche Steigeisen an die Schuhe und beginnt an einer 50 Zentimeter

breiten Betonlamelle, die bis zum oberen Kraterrand führt, den Aufstieg. „Durch die Betonstrebe

führten Rasterbohrungen, die aber völlig zugekalkt und verrostet waren. Ich habe versucht, über

Kopf eine Gewindestange durch eines der Löcher zu stecken. Das ging nicht, also meißelte ich das

Loch frei, hakte mich dann über eine Prusikschlinge ein und setzte mich ganz vorsichtig in meinen

Gurt, um zu schauen ob es hält. Das gleiche dann auf der linken Seite für die Füße, dann meißelte

ich wieder über Kopf das nächste Loch frei. Zu dem Zeitpunkt war ich schon von oben bis unten

voller Staub. Und das waren erst die ersten von vielleicht dreihundert Löchern, die wir

bearbeiteten.“ Sie schuften im Akkord, legen pro Stunde rund einen Meter zurück. „Über die

Zwischensicherungen wurden wir von unten über ein Kletterseil gesichert - technisches Klettern in

einem Kühlturm, sozusagen“, sagt er und lacht.

Je höher sie gelangen, desto spröder wird der Beton. Immer wieder fallen dicke Steinbrocken

herunter. „Das zehrte extrem an unserer Psyche. Eine Highline besteht aus einem soliden Fixpunkt,

das ist essentiell. Und je höher wir kamen, desto schwindender und poröser wurde das Gestein.

Irgendwann mussten wir dann richtig klettern. Es gab in vierzig Metern Höhe eine Phase vom

Überhang ins Senkrechte hinein, bei der man einen fiesen Mantle-Zug machen musste. Mirko

schaffte es nach einigen Versuchen. Mit der linken Hand hielt er sich an der rostigen Stahllamelle

fest, schwang dann die Füße hoch und stand auf“, beschreibt Johannes einen der Schlüsselmomente.

Total ausgelaugt und vom Staub der Jahrzehnte völlig verdreckt benötigen die drei für die letzten 20

Meter noch einmal eine ganze Nacht. Schließlich hängt das Seil, das sie für den ersten Fixpunkt

benötigen, unter dem Kraterrand. Doch die Stimmung ist im Keller, Kraft und Motivation auf einem

Minimum. Der letzte Aufstieg der Drei führt zur Krisensitzung auf dem Kohleberg. Als der Ballon

in der Dämmerung verschwindet, treten sie die Heimreise an.

Doch das Projekt lässt Johannes zuhause nicht los. Er stellt ein zweites Team auf. Alex, Basti und

Marinus von One Inch Dreams sowie Fotograf Jan begleiten ihn rund zwei Monate später. Diesmal

wohnen sie in der WG von Olivier, dem einzigen Highliner jener ominösen hässlichen Stadt

irgendwo im Westen Europas. In der Nacht kommen sie an, fahren direkt zum Kühlturm. Und

finden die Tür plötzlich zugeschweißt vor. Sie entdecken einen Alternativweg. „Das kochende

Wasser, das früher in dem Turm abgekühlt wurde, lief damals über ein komplexes Rinnensystem

und wurde auf das Holz gesprenkelt. Das Holz nahm das Wasser auf und gab es in Form von

Wasserdampf wieder ab. Entsprechend brüchig waren unsere Hölzer. Aber an denen mussten wir

hochklettern, um hineinzukommen. Durch eine Öffnung gelangten wir dann umständlich mit all

unserem Gepäck ins Innere. Eine ganze Nacht hat das gedauert.“ Marinus nutzt als

Versuchskaninchen jenes alte Seil, für das Monate zuvor vier Tage lang Arbeit investiert wurden. Es

hält. In der Morgendämmerung ziehen sie noch das mit Material gefüllte Haulbag hinauf. Und

fallen in die Koje.

Die größte Herausforderung wartet noch auf das Team. Sie haben erst einen Punkt der Öffnung des

Turms erreicht. Das Setzen des zweiten Fixpunktes auf der gegenüberliegenden Seite kommt einer

Mammutaufgabe gleich. Der Kraterrand des Turms ist gerade einmal 40 Zentimeter breit, als sich

Alex vom Seil aus hinaufzieht. „Er hatte angeboten, diesen schwierigen Part zu übernehmen. Die

Idee war, dass er auf diesem schmalen Rand in 60 Metern Höhe auf die andere Seite robbt und dort

den zweiten Fixpunkt einrichtet“, erinnert sich Johannes. „Das ging nur ohne Sicherung und ohne

Verbindungsseil zu uns. Wenn man sich absolut fokussiert, schafft man die Strecke, ohne

herunterzufallen. Aber es gab eine subjektive Gefahr. Es war unfassbar spannend. In einem Abstand

von vier Metern schauten aus diesem Rand mehrere fiese, dreidimensionale Blitzableiter heraus.

Eineinhalb Meter hoch und messerscharf. In dem Moment, als Alex auf den ersten zukroch, hatte er

eine extreme Panik. Aus dieser Panik heraus hat er dann gehandelt. Er ging die ersten vier Meter bis

zu dem ersten Blitzableiter, versuchte aufzusteigen, brach dann aber ab. Dabei hat er die ganze Zeit

geschrien und mit sich selbst geredet. Ich war jetzt dafür, dass wir die Aktion abbrechen“, sagt

Johannes. Zusammen mit Basti sitzt der Münchner nur wenige Meter schräg unter Alex im

Klettergurt und beobachtet die Aktion. „Für Basti und mich war das schrecklich mit anzusehen.

Basti hat dann auf ihn eingeredet, ihm gesagt, wie er es schaffen kann, ihn motiviert. Langsam hat

er sich beruhigt. Vor diesem ersten Blitzableiter saß er eine Stunde lang, in 60 Meter Höhe. Er bog

daraufhin einen Teil der Drähte um und schaffte es, über die Resthöhe zu klettern. Als diese Hürde

gefallen war, haben wir gemerkt, dass sich bei Alex etwas gelöst hatte. Jetzt lief es. Irgendwann ist

er dann im Dunkeln verschwunden. Und wir hörten nur noch sein Murmeln, Fluchen und Jubeln. Es

war eines der verrücktesten Dinge, die ich in meinem Leben erlebt habe. Und dabei bin ich nicht

mal selber über den Rand gekrochen,“ sagt Johannes. Zweieinhalb Stunden braucht Alex für die

Strecke zum gegenüberliegenden Ende des Kraterrandes, zwei mal pinkelt er sich auf der Strecke in

die Hose. Weil es schlichtweg keine andere Möglichkeit gibt.

Es ist halb fünf am Morgen, draußen wird es hell. Alex lässt ein feines, dünnes Seil innen herunter,

zieht sich daran ein Statikseil hoch und lässt es auf der Außenwand des Kühlturms wieder ab,

sodass es auf beiden Seiten des Turms den Boden berührt. Marinus befestigt das Ende außerhalb des

Turms an einem Baum, Alex setzt sich darauf an dem Einfachseil gesichert nach innen in seinen

Gurt. Auf der Länge dehnt sich selbst ein Statikseil um einen beachtlichen Wert, was Alex erneut

vor eine Herausforderung stellt. Als Alex unter dem Kraterrand im Gurt sitzt, richten sie den

zweiten Fixpunkt ein und riggen endlich die Line. Der Stein ist porös, sodass die Jungs ein Tubular

Schlauchband aus Polyamid wählen. Es dehnt sich extrem, wodurch die auf die Fixpunkte

wirkenden Schocklasten geringer sind als bei einer klassischen Polyester-Slackline. Zusätzlich

installieren sie ein Sicherungsseil parallel dazu in einem zweiten Paar aus Fixpunkten, über das der

Highliner bei einem Sturz gesichert ist. Als alles steht, ist es heller Morgen. Alex sitzt zu diesem

Zeitpunkt seit 16 Stunden in seinem Gurt, Johannes zwölf. Immer wieder sei er bei der Aktion in

seiner 55 Meter hoch baumelnden Hängematte eingenickt. Alex fährt im Morgengrauen mit einer

Seilrolle zu den beiden herüber.

„Es war acht Uhr morgens am insgesamt siebten Tag, als wir am Kühlturm fertig waren. Ich hatte

als Ideengeber das Privileg, als erster drüber zu gehen. Und musste mich so zusammenreißen. Hatte

keinen Bock mehr auf diese Highline, war völlig fertig, wollte runter, alles sein lassen. Aber dann

habe ich nachgedacht, an die sieben Tage Arbeit. Völlig verfroren und müde habe ich mich auf die

Highline gehockt, meine Schuhe ausgezogen. Die Line hatte einen extremen Durchhang. Sie war

ganz ganz fürchterlich zu gehen. Vor allem für mich, ich war richtig fertig. Aber dann hat es

plötzlich alles gepasst. Basti hat mir Musik angemacht. Und als ich mich überwunden hatte, war es

eine extrem verzaubernde Situation. Ich spürte in diesem Moment die Quintessenz unserer Arbeit.

Dann kam die Sonne herein, schien über den Turm zu uns ins Innere, es wurde warm. Alex saß mit

seinen üblen Augenringen in der Hängematte. Und mir wurde auf einmal bewusst, warum wir das

machten. Wir zu dritt waren da oben und nie zuvor war jemand vor uns dort. Und an diesem

zweckmäßigen Ort hat nicht ansatzweise jemand so etwas gemacht wie wir. Es ist ein Ort der die

absolute Zweckmäßigkeit erfüllt, in der Maschinerie eines Kohlekraftwerkes Wasser zu kühlen.

Jedes Ding hat dort seinen Platz, alles hat seine Norm, jeder Arbeiter seinen Schichtbetrieb.

Transzendente Gefühle wie wir sie hatten, gibt es dort normalerweise nicht. Gemeinsam an der Line

zu sitzen und Musik zu hören, das kennt dieser Ort nicht. Für mich aber ist es eine Art von Kunst,

über diese Line zu laufen. Vor allem dann, wenn wir einen zweckmäßigen Ort mit etwas verbinden,

das nicht zweckmäßig ist, sondern etwas Freiwilliges, etwas, das aus unserer Motivation heraus und

tief aus unserem Herzen kommt. Dies zu vereinen, in einer der hässlichsten Städte Europas, in der

wir unsere Highline spannten – unbeschreiblich.“

Johannes fängt an, die Line zu laufen. Doch er spürt die tagelange Nachtarbeit. Er benötigt rund 20

Versuche für die 27 Meter über den Kraterrand, ist danach einfach nur glücklich und erleichtert.

Alex ist als nächster dran, auch ihn kostet das Aufstehen auf die Line Überwindung. Im ersten

Versuch läuft er dann aber in einem Zug hin und zurück. Auch Basti läuft die Highline, Johannes

seilt sich inzwischen ab. Als alles vorbei ist, bauen Marinus und Alex ab. „Ein riesengroßer Stein

fiel uns in diesem Moment vom Herzen“, erinnert sich Johannes. „Das war der schönste Moment.

Wir saßen da unten in dem schwarzen Loch, fürchterlich verschwitzt, total dreckig, haben

gestunken. Und waren einfach nur glücklich.“ Sie legen sich Schlafen, wachen am frühen Abend

auf. Und fahren in dieser Nacht nicht wieder in den Kühlturm. Sondern nach hause. Und irgendwo

in der Nähe der hässlichen Stadt findet jemand eine seltsame Botschaft an einem gigantischen

Heliumluftballon...


Johannes Olszewski über...

...seine Anfänge als Highliner

Ich war 13 Jahre, als ich zum ersten Mal auf einer Highline stand, kletterte zudem parallel. 2008

begann sich meine Einstellung zum Klettern zu ändern. Ich fing an, größere Wände anzugehen und

begann mit dem Highlinen. Meine erste Slackline, die über eine Schlucht gespannt war, konnte ich

im Sommer 2008 laufen. Eine meiner schönsten Highlines habe ich zusammen mit Bernhard Witz

in der Eiger-Nordwand gespannt, 1000 Meter hoch.

...die Meteora-Felsen in Griechenland

Mein bisher größtes Kapitel. Ein James-Bond-Film hatte mich inspiriert, und in diesem Unesco-

Weltkulturerbe haben wir abgefahrene Sachen gemacht. Eine unglaublich schöne Erstbegeher-Reise

mit ganz besonderen Lines. Und für mich war das der Startschuß für meine Liebe zu den Bergen.

Auf diesen 300 Meter hohen schmalen Felsnadeln leben Schildkröten, die von Vögeln dort

abgeworfen werden. Einzigartig! Highline-Geschichte!

...Rekorde

haben überhaupt keine Bedeutung mehr für mich. Damals war ich jung und der Sport war es auch.

Aber meine Zeit ist vorbei, ich halte da nicht mehr mit bei dem was an Rekorden gelaufen wird.

Heute sehe ich für mich den Reiz darin, Sachen zu machen, die es noch nicht gibt. Einzigartige

Kulissen, nicht Höhe oder Länge der Slackline.

...den urbanen Raum

Die Einzigartigkeit eines Ortes beim Highlinen ist entweder in der Natur oder im urbanen Raum

vorhanden. Oftmals ist es einfacher, sie um Urbanen zu finden. Und dort hast du einen anderen

Bezug zur Umwelt, hast manchmal Zuschauer. Das Senkrechte und Horizontale, die Geradlinigkeit

und Architektur, das Perfekte, von Menschenhand Geschaffene, das alles fasziniert mich. Klare

Linien, die sich perfekt nach oben ziehen, gefallen mir einfach unheimlich. Nicht wegen der Daten

und Fakten des Ortes, sondern weil wir es als unseren Spielplatz entdecken. An einem Ölturm darfst

du normalerweise alles, nur nicht kreativ sein. Wir aber sind es.

...Ängste

Ein wesentlicher Faktor bei dem Sport den ich mache. Angst tritt oft auf, bei mir vielleicht ein

wenig häufiger als bei anderen aus unserem Team. Sie zeigt mir, dass ich mit mir selber umgehen

muss. Ich muss eine Grenze überschreiten, um einen Zustand, der über der Angst liegt, zu erreichen.

Ich sehe Angst aber auch als Warnsignal. Es passiert leicht, dass man sie überschätzt. Und man

muss sich bewusst sein, dass Angst auch bedeutet, dass eine tatsächliche Gefahr vorliegen kann.

Wenn man damit umgehen kann, kommt man eine Ebene höher. Und lernt dazu.

...Sponsor

Elephant Slacklines ist unser Hauptsponsor und unterstützt uns finanziell bei Highline-Projekten.

Wenn sie ein neues Produkt herausbringen, werden wir nach unserer Meinung gefragt und testen es

aus, sind also Teil der Entwicklung. Zudem unterstützen wir sie bei ihren eigenen Events, wenn sie

Sportler benötigen. Wie demnächst, wenn Alex eine super geniale Line übers Meer bei Helgoland

laufen wird.

...Ziele

Ich will eine Highline über einen Vulkan spannen. Will in den großen asiatischen Städten Highlines

über den höchsten Wolkenkratzern der Welt spannen. Mein Leben lang etwas in Unabhängigkeit

und Freiheit machen, das mit dem Draußen sein zu tun hat. Und einen Oskar gewinnen.

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